31.08.2025 – 20.09.2025
Un voyage „gagné“ 😉

Oui, oui, oui. Es ist mal wieder soweit, Frankreich zu bereisen. Und dieses Mal als Premiere mit unserem alten Freund „Hartmann“. Unser Ziel ist die südliche Bretagne.
An einem Sonntag Morgen fahren wir Richtung Roermond, Maastricht, Liège und erreichen nach knapp drei Stunden Valenciennes und damit ein paar Kilometer weiter die französchiche Grenze. Die Strecke ist gut befahren, aber auch gut zu fahren. Und so sind wir schon bald in der Region Picardie an die sich die Normandie anschließt. Das Wetter ist so lala und Regen wechselt sich mit etwas Sonne ab, doch insgesamt ist es eher grau bewölkt.
Am frühen Nachmittag kommen wir im Village Neufchâtel-en-Bray und damit bei „Camping Sainte Claire“ an. Es ist einer der beliebtesten Plätze der Region, was auch an der großen Zahl der anderen Reisenden, die überwiegend aus UK und den Niederlanden stammen, zu erkennen ist. Dennoch ist es sehr ruhig und gemütlich.


Glücklicherweise hat die zum Platz gehörende Brasserie geöffnet. Schon nehmen wir an einem Tisch im Garten Platz und bestellen nicht zum letzten Mal das Traditionsgetränk Nordfrankreichs: Apfel-Cidre. Währenddessen lassen wir die beiden Frösche nicht aus den Augen. Sind es wohl Regen- oder Sonnenschirme?


Bei einem stimmungsvollen Abendhimmel klettern wir in’s Dachzelt. Bonne nuit.

Ratzfatz ist die Nacht rum und schon sind wir wieder startklar, alles bei bestem Wetter.

Eine der besten Einrichtungen in der Region sind die Boucherien, die herzhafte Törtchen im Angebot haben. Da muss man(n) anhalten und Frau rein. 🙂


Wir überqueren die Seine über die „Pont de Tancarville“, die den gleichnamigen Ort im Département Seine-Maritime mit Marais-Vernier im Département Eure verbindet.

Wir fahren durch Honfleur, wie immer ist es hier rummelig. Und wie immer regnet es, als wir ein paar Kilometer weiter, die aus dem 13. Jahrhundert stammende romanische „Eglise Saint-Martin“ in Cricqueboef passieren.

Bald danach erreichen wir „Le Chant de Oiseaux“. Hier möchten wir zwei Nächte bleiben, obwohl das Wetter nur „Mittelprächtiges“ verspricht.


Vorsichtshalber bauen wir unser Umzelt auf. Um es vorweg zu nehmen: es wird ein freudiger Bestandteil der Reise … 😉 In jedem Fall ist unser Speisesaal mit Blick auf die Seine, die hier in den Ärmelkanal mündet, très gemiiitlich.


Es hat Wetter!



Ein Spaziergang zum Leuchtturm und zum „Marché aux Poissons“ in Trouville darf natürlich nicht fehlen.









Herrliches Wetter am Strand. Sonne und blau-weißer Himmel. Perfekt.





Doch ein Blick zurück, lässt uns etwas schneller gehen. Nein, das bleibt schon trocken. Die ersten Tropfen fallen. Nur noch einen Felstreppenweg hinauf, bevor wir wieder unseren Platz erreichen.


Nee, ne?!

Doch, es ist für uns …

Vor uns liegen gute 400 Kilometer. Wir sitzen früh auf und schon nach wenigen Minuten beginnt es zu fisseln. Dann an zu regnen, gefolgt von Schüttregen und schließlich Platzregen. Wir sind kurz davor anzuhalten, da die turbolosen Scheibenwischer keine Chance mehr haben, für einigermaßen freie Sicht zu sorgen. Endlich klart es auf und sogar die Sonne blinzelt etwas hervor.

Um 12 Uhr heißt es dann für uns: „Breizh eo hor bro“, „La Bretagne est notre pays“, oder eben „Die Bretagne ist unser Land“. Und das könnte echt der Fall sein. Wir erfreuen uns an der hügeligen Landschaft, an den kleinen Orten, die wir durchfahren und an den entspannten Menschen, denen wir begegnen. So auch Dominique und Bernard von „Camping de Pors ar Vag“, was soviel bedeutet wie „Der Hafen des Bootes“.


Unser Stellplatz ist perfekt mit freiem Blick auf das Meer. Hatten wir die erste Nacht noch in der zweiten Reihe campiert, ziehen wir am nächsten Morgen mit bereits aufgebautem Zelt in die Poleposition, wobei es hier auch Poolposition heißen dürfte. 😉




Vom Meer direkt in die Pfanne … 😉


Einfach nur schön!

Wir unternehmen eine Küstenwanderung. Immer rauf und runter geht es, mal über schmale Pfade, mal über Stein, mal durch Heidelandschaft, mal durch – um den niederrheinischen Begriff zu nutzen – Honschaften. Doch immer das Meer im Blick.







Wieder zurück, möchte Martina unbedingt ins Meer. Das ist natürlich bei den Temperaturen nichts für mich, als „bekennenden Warmduscher“. 😉

Für abends haben wir einen Tisch im Restaurant „L’Oasis“ reserviert. Nur ein paar Meter am Strand entlang, und schon sind wir da.

Wir bestellen das Menue. Als Entrée wählt Martina die „8 palourdes roses des Glénan farcies, grillées avec beurre d’ail et persil“. Für mich darf es die „Cassolette de la mer avec sauman, haddock, rouget, crevettes et crème aux épices“ sein.


Das Hauptgericht nehmen wir gleich: „Tartare de thon au soja et sésame, guacamole, frites et salade“.

Kommen wir zum Dessert. „Traditionell“ bestellen wir „Crème brûlée à la vanille“ und „Assiette de fromages“.


Es ist natürlich keine große Überraschung, dass alle Gerichte unfassbar schmackhaft waren.
Im Abendlicht gehen wir zurück zum Platz und liegen bald darauf im Schlafsack.

Waschen, lüften und entpannen bei 22°C und Sonnenschein.


Höhlen- und Strandspaziergang zum Nachbarort Saint-Nic. Crèpes und Cidre zur Stärkung und Erfrischung im „Le Spot Breton“ sind obligatorisch 😉







Oho, da haben wir doch glatt die einsetzende Flut bei unserem Rückweg vergessen. Über die Steine klettern wir zurück. Das war mal ganz schön anstrengend. Hätte uns jemand bei unserem geschmeidigen und äußerst eleganten Vorgehen gefilmt und das Ergebnis veröffentlicht, würden wir auf diesem Portal vermutlich innerhalb kurzer Zeit die meisten Klicks erhalten… 😉


Kann der Abendhimmel an unserem letzten Abend in Pors ar Vag schöner sein? Non!

Der Weg führt durch den Ort Plonévez-Porzay. „Da! Eine richtige Boulangerie. Mal sehen, was sie so im Angebot haben.“ Das „Sehen“ war erfolgreich: handgemachtes (!) Pain aux céréales und Baguette sowie die berühmte bretonische Kalorienbombe „Kouign-Amann“. Dieser „Butterkuchen“ besteht entweder aus Brot- oder Blätterteig, viel gesalzener Butter und noch mehr Zucker. Beides karamellisiert beim Backen zu einer knusprigen Kruste. Vor dem Verzehr bitte locker machen und gleichmäßig atmen… 😉


Blick auf den Ort Douarnenez wo um 1860 die „Kouign-Amann“ erfunden wurde.

Wir passieren den beschaulichen Ort Poullan-sur-Mer mit seiner beeindruckenden „Eglise Saint-Cadoan“.

Nach weiteren zwanzig Minuten Fahrzeit erreichen wir den „Pointe du Millier“ mit Blick auf die schroffen und meerumspülten Felsformationen.



Nicht zu vergessen die „bretonische Meerjungfrau“…

„Camping Pors Peron“ liegt idyllisch im Grünen und nur wenige Gehminuten von der gleichnamigen Plage entfernt.




„Bon, je trempe mes pieds dans la mer maintenant.“ … Oder besser doch nicht?!


Und Abendhimmel geht hier auch.

Auch heute brauchen wir nicht so weit zu fahren, da wir dem zu erwartenden Regengebiet nicht entfliehen können. Und dann ist doch blauer Himmel, als wir den einfachen doch ruhigen „Camping De Kergall“ in Loctudy erreichen. Das motiviert uns in den Ort zu gehen, um ein paar Einkäufe zu machen. Auf dem Rückweg beginnt es dann doch so heftig zu schütten, dass wir pitschnass unseren Platz erreichen. Na prima. Wir legen uns gegenseitig trocken 😉 und beginnen unser Essen zu bereiten. Ein herzhafter Gemüse-Crépe ist das leckere Ergebnis.





Es regnet die ganze Nacht über bis zum folgenden Mittag. Endlich trocken, gehen wir erneut in den Ort und kehren im Lokal „Gwenn Ha Du“ ein. Der ehemalige Fischer-Treffpunkt serviert mittags ein wirklich leckeres Menue für „kleines Geld“. Doch der Preis ist nicht ausschlaggebend, sondern die Qualität der Speisen und die besondere Atmosphäre. Wir bestellen zur Vorspeise Thunfisch mit Kartoffel und als Haupgericht Filet vom Merlu (Seehecht) mit Hummersoße und Reis. Zum Dessert wird Panacotta und Mousse au chocolat serviert, weil die Crème brûlée schon aus war… Ausreichend Wasser und Weißwein sowie Kaffee sind die Begleiter.



Damit auch der Abend kulinarisch „gerettet“ ist, kaufen wir in der Poissonnerie frische Crevetten, die wir mit einem Baguette und Muscadet genießen.


Auch wenn die Wolken oberhalb des berühmten kleinen schwarz-weißen Leuchtturms vor der Insel Tudy anderes verheißen, bleibt unser Rückweg dieses Mal trocken.

Eh bien, qu’est-ce que c’est que ça? Wir schlafen bis um 11 Uhr. Heißt, den meisten Regen für heute haben wir bereits verschlafen 🙂 Und dann ist bestes bretonisches Wetter bei 19°C, und es ist Ebbe, und so unternehmen wir einen schönen Strandspaziergang.



Am Ende der Bucht befindet sich die „Creperie Bar de Lodonnec“. Wir kehren ein, essen etwas Salmon und trinken Cidre, der hier klassisch-traditionell in Tassen (!) serviert wird.


Wohnen wie die Bretonen, oder sind es gar die betuchten Pariser, die hier eine Sommerresidenz besitzen?


Es gibt immer etwas zu entdecken.



Das Petit-déjeuner am nächsten Morgen gönnen wir uns am Hafen im „Cafe du Port“, bevor wir uns auf die Weiterfahrt machen.


Und die führt uns zum Golf von Morbihan, der zirka 200 Kilometer südlich entfernt ist. Unterwegs wird es dann erst einmal etwas „steinig“. Wir halten in der Nähe des Ortes Erdeven und schauen uns die Überreste der „Alignements von Kerzerho“ an. Ursprünglich bildeten sie ein Ensemble aus zirka 1100 Steinen, das zwei Kilometer lang und 65 m breit war.



„Les Geants de Kerzerho“. Der liegende Stein wird als „Table de Sacrifice – Opfertisch“ bezeichnet. Der Stehende hat eine Höhe von sechs Metern. Wie um alles in der Welt hat man diese Kolllosse bewegt?!


Etwas weiter parken wir im Ort Crucuno und schauen uns den Dolmen an, der sich im Schatten eines inzwischen errichteten Bauernhauses befindet. Dieser Dolmen ist ein Monument aus der Jungsteinzeit und seine imposanten Steinplatte wird auf ein Gewicht von über 30 Tonnen (!) geschätzt.

Wir gehen zum „Dolmen von Mané Groh“ bei Plouharnelist, der charakteristisch für die unterteilte Grabkammer ist. Sie enthält vier kleine Parzellen, die deutlich voneinander getrennt und durch einen zentralen Gang von sechs Metern Länge zugänglich sind. Er wurde ca 4000 – 3500 vor Christi erbaut. Unglaublich!



Wir erreichen „Camping Bilouris“. Ein sehr ansprechendes Camp unmittelbar am Golf von Morbihan. Nun gut, das Wasser hätte nicht auch auf unserem Platz sein müssen. Doch so haben wir die Möglichkeit zum Wellness-Kneipp-Treten…



Kleiner Spaziergang durch das Natur- und Vogelschutzgebiet rund um die Bucht. Leider waren die vielen Vögel zu weit entfernt, um gescheite Fotos zu machen.





Auf diesen Bänken wächst das „Gold“ der Bretagne: Austern!

Mit dem Bus fahren wir nach Port Navalo. Dieser ikonische Ort ist der Treffpunkt zwischen dem Süßwasser des Golfs und dem Salzwasser des Atlantischen Ozeans. Für Segler eine ganz schöne Herausforderung. Wir bleiben lieber auf dem Panoramaweg und haben trotz des grauen Wetters einen atemberaubenden Meerblick.


Kult im Ort: Der Renault R4 und die „Bar de la Plage“.


Und ja, kann ein Stellplatz in der Nähe einer Bushaltestelle schöner sein? Wir sind da „unsicher“ 😉

Sonnenschein am Tag der Weiterreise.



Nur wenige Kilometer entfernt befindet sich am Rande des Ortes Sarzeau „der Tempel“ für Meeresfrüchte: das Lokal „Les Viviers du Ruault“. Hier kommen wir voll auf unseren Geschmack. Logisch, frische Austern müssen auf den Tisch, aber auch die bretonischen grauen Crevetten sowie die großen roten Crevetten, die allerdings aus den Gewässern vor Madagaskar angereist sind. Ein Fest!








Wir quartieren uns bei Camping „Le Grand Guitton“ in Saint-Gildas-de-Rhuys ein. Ruhig gelegen und nur wenige Meter bis zum Strand und Meer. Bei 19°C und ordentlich Wind, spazieren wir zum Hafen des Nachbarortes Saint Jacques.





Et maintenant, en route pour Saint-Malo. Gemeinsam mit dunklen Wolken erreichen wir unseren neuen Stellplatz „La Cité d’Alet(h)“, der im Stadtteil Saint-Servan oberhalb des Meeres und gegenüber des Hauptortes liegt.


Wir schauen uns das Viertel an und landen schließlich im Kult-Bistro „Le Vomb“. Neben sehr guter Live-Musik, gibt es auch eine sehr gute Küche. Heute stehen „Moules frites“ zuerst auf der Speisekarte und dann auf unserem Tisch.


Ob die „Fab Four“ seinerzeit auch schon hier waren? 😉

Bestes Wetter. Der heutige Tag gehört Saint-Malo. Von der „geschützten“ Campsite gehen wir los, und haben bereits nach den ersten Metern einen tollen Blick auf die Stadt.





Was hat es eigentlich mit der besonderen Art der Kamine auf sich? Für die richtige Antwort wird eine Bouteille Cidre verlost.

Beste Sicht auf das zirka 22 Kilometer Luftlinie entfernte „Cap Fréhel“.


Heute lassen wir mal springen.


Ehemalige Schiffs-Galionsfiguren und christliche Steinfiguren finden sich häufig an den Hausfassaden.


Nach der „Tour de France“ ist vor „Tour de France“…

Und dann entdecken wir „Le Bistro de Jean“ in der Rue de la Corne de Cerf. Um es vorweg zu nehmen: wir essen hervorragend. Als Vorspeise nehmen wir eine „Terrine de nos Grand-Meres“ und das „Rillettes de Lieu“. Das Hauptgericht klingt nicht nur nach „Champions League“, sondern schmeckt auch so. „Lasagnes de poisson et legumes avec sauce onctueuse aux herbes fraiches“.





Souhaitez-vous un dessert? Warum nicht… Also dann bitte einmal „Crème brûlée“ 🙂 sowie einmal „Glace aux fraises et sauce à la verveine“.
So, und jetzt darf etwas Bewegung nicht fehlen. Gut, dass der Boule-Platz direkt um die Ecke ist.
Nun folgt sehr gerne eine kleine „Klugscheißer-Einlage“ 😉 , wie denn Boule gespielt wird. Ein Team zieht einen zirka 35–50 Zentimeter großen Abwurfkreis auf den Boden. Alle Spieler müssen beim Wurf mit beiden Füßen fest in diesem Kreis stehen. Der erste Spieler hält in einer Hand ein Rotweinglas und wirft mit der anderen eine kleine Zielkugel, das so genannte „Schweinchen“, sechs bis zehn Meter weit aus dem Kreis heraus. Derselbe Spieler wirft dann auch die erste Kugel (Boule) so nah wie möglich an das „Schweinchen“ heran. Immer das Team, dessen Kugel aktuell weiter vom „Schweinchen“ wegliegt als die des Gegners, muss werfen. Das geht so lange abwechselnd, bis ein Team seine Kugeln aufgebraucht hat oder näher am Ziel liegt. Sind alle Kugeln geworfen, wird gezählt. Nur das Team, das mit mindestens einer Kugel näher am „Schweinchen“ liegt als die beste Kugel des Gegners, bekommt Punkte. Heißt, pro näher liegender Kugel gibt es einen Punkt, nämlich maximal so viele Punkte wie Kugeln dieses Teams besser liegen als die des Gegners. Hört sich kompliziert an, ist es aber nicht. Das Team, welches zuerst insgesamt 13 Punkte erreicht hat, gewinnt das Spiel. Hinsichtlich der Wurftechnik gibt es folgende Möglichkeiten: Beim „Legen“ (Pointer) wird die Kugel gefühlvoll so nah wie möglich an das „Schweinchen“ gerollt oder geworfen. Beim „Schießen“ (Tirer) soll eine gegnerische Kugel gezielt getroffen und weggeschlagen werden, um die eigene Position zu verbessern. Ach ja, je mehr süffiger „Vin rouge“ während des Spiels ausgeschenkt wird, desto besser wird die Wurfgenauigkeit 😉 . Voilà!

Abendstimmung über Saint-Servan und Saint-Malo. Très magnifique!


Um kurz nach sieben Uhr sind wir bereits am Start. Wir möchten unbedingt einen Platz beim „Camping Municipale de la Pointe de Grouin“ haben. Sehr ruhig gelegen mit Blick auf den „Mont-Saint-Michel“. Hier gilt: zuerst da, zuerst bekommt, da non réservation. Das Frühstück genießen wir erst hier.


Anschließend gehen wir ein Stück des GR34, um nach Cancale, der „Hauptstadt der Auster“, an der Côte d’Émeraude zu gelangen.






Schon von Weitem sind die Austernbänke bei beginnender Ebbe gut zu erkennen. Der Austernmarkt befindet sich direkt am Hafen „Port de la Houle“, also am Fuße des Leuchtturms.


„La Madame de Huîtres“ bereitet uns die Schalentiere vor und „La Madame de Gourmet“ serviert.


Traditionell setzt man sich auf die Ufermauer und nach Verzehr, werden die leeren Austernschalen direkt auf den Strand geworfen. Alles andere wäre Frevel!




Und schnell noch einen Blick auf den Ort.

Kleine Info für die Krimi-Fans: Cancale ist ein zentraler Schauplatz im neunten Kommissar-Dupin-Roman „Bretonische Spezialitäten“. Eine gefährliche Mordserie führt den Kommissar aus der bekannten Austernstadt über Dinard bis in die Restaurantszene von Saint-Malo. Spannend!
Bevor wir uns auf die Heimreise machen, „muss“ Martina nochmal mit den Füßen ins Wasser.


Anschließend gehen wir zur „Pointe Du Grouin“, dem Ende der Landzunge mit Blick auf die Weiten des Atlantiks.




Und dann fahren wir bei 30°C (!) los. Spontan machen wir einen Abstecher zum „Mont-Saint-Michel“, den wir uns aus der Nähe anschauen. Immer wieder sehr beeindruckend und äußerst faszinierend.

Unser letzter Campingplatz ist der, der auch unser erster war: „Camping Sainte Claire“ in Neufchâtel-en-Bray. Von hier fahren wir dann über die „Pont de Normandie“ Richtung Heimat. Es regnet die meiste Zeit über. Erst in Belgien ist es trocken. Egal. Und insgesamt passt für diese Reise die Aussage „En Bretagne il fail beau plusieurs fois par jour“ – „In der Bretagne ist das Wetter mehrmals am Tag schön“ – wie wahr.
Hier mal eine kleine Auswahl der meist genutzten Wörter während unserer Reise: „Bonjour“, „Toll!“, „Umzelt“, „Austern“, „Wetter“, „Muscadet“, „Kreisverkehr“ und dann natürlich vor allem „La Mer – Das Meer“.
Und ja, kann man es zum Abschluss dann noch schöner beschreiben?

Der letzte Ort der Freiheit auf Erden ist das Meer. C’est vrai!